CES 2023 − TV-Branche um LG und Co. präsentiert die diesjährigen Highlights 

Dieses Jahr präsentiert sich die © CES auch wieder komplett in physischer Form

Im vergangenen Jahr noch als sogenanntes Hybrid-Event geplant, können Besucher vom 5. bis 8. Januar 2023 wieder selbst fleißig Hand an die neusten technischen Zugpferde legen. Uns interessieren dabei natürlich insbesondere die kommenden Highlights aus dem Fernseher-Segment. Worauf ihr euch dabei freuen könnt und ob die Hersteller mit der ein oder anderen Überraschung um die Ecke kommen, erfahrt ihr auf kompakte Weise in unserem Messeartikel.

LG Electronics @ CES 2023

LG

Neue Modellreihen von LG vorgestellt

Wie erwartet hat der südkoreanische Elektronikhersteller die TV-Modelle des 2023-Line-ups enthüllt. Die 4K-Flotte wird dabei weiterhin vom G3 angeführt und durch den Z3 im 8K-Bereich ergänzt. Beide Fernseher werden mit einem neuartigen Zero-Gap-Design zu euch kommen und sollen dadurch oberflächenbündig mit der Wand abschließen.

Verglichen mit dem B2 kann der Nachfolger des G2 laut LG bis zu 70 Prozent an Leuchtkraft zulegen. Eine neue Lichtsteuerungs-Hardware auf Micro Lens Array Basis soll dafür sorgen. In Kombination mit einem schärferen Ansteuerungsalgorithmus wird dadurch eine Leuchtdichte im Bereich von 1800 Nits in der Spitze auf dem Panel möglich sein. Die dauerhafte Helligkeit im Vollbildbetrieb liegt bei 235 Nits und damit etwa 60 Nits höher als das Vorjahresmodell.

G3 - Zero-Gap-Design
Der neue G3 kommt mit Zero-Gap-Design.

Top-Größen und 8K-Gerät etwas “dunkler” 

Die 83- und 97-Zoll-Variante werden diese Steigerung hingegen nicht ganz erreichen. Hier gibt LG einen etwas geringeren Zuwachs von 30 bis 40 Prozent an. Neben den benannten Größen, könnt ihr auch weiterhin auf eine 55“, 65“ und 77-Zoll-Ausführung zurückgreifen. Der 8K Premium TV erreicht — laut Herstellerangabe — bis zu 1350 Nits.

Vergleichsweise kleine Sprünge im Rahmen von etwa 10 Prozent werden wir wohl beim A3, B3 und C3 sehen. Diese Angaben beruhen allerdings auf unseren Erfahrungswerten und sind von LG nicht offiziell bestätigt worden. Im Gegensatz zu seinen beiden großen Brüdern wird der Einsteiger-OLED aus der A-Serie auch 2023 auf ein 60 Hertz-Panel zurückgreifen. Die bereits aus 2022 bekannten Größen bleiben weiter bestehen. Weitere Formate wurden nicht bekannt gegeben.

Präziseres Tone-Mapping nur bei C3, G3 und Z3

Ab der C-Reihe kommt dann auch der aktuelle Alpha9 Prozessor aus der 6. Generation  mit dem sogenannten „OLED Dynamic Tone Mapping Pro“ zum Einsatz. Dieses Features sorgt für eine noch genauere Helligkeits- und Farbanpassung pro Szene auf Grundlage von bis zu 20.000 Blöcken. Bislang konnten LG-Fernseher dafür maximal 5.000 nutzen. Durch ein Faserverbundmaterial verlieren die beiden 4K-Topmodelle außerdem etwa die hälfte an Gewicht. Für den G3 und Z3 bekommt ihr zudem eine verbindliche 5-Jahres-Garantie auf das OLED-Panel.

Wann kann ich die neuen Modelle kaufen und zu welchem Preis? Wir rechnen damit, dass die Geräte ab dem Frühjahr verfügbar sein werden. Über genaue Preise können auch wir zu diesem Zeitpunkt nur spekulieren. Vermutlich werden sich die aufgerufenen Kosten für den G3 zwischen 3.500 Euro und 4.000 Euro für die 65-Zoll-Variante bewegen. Beim C3 werdet ihr zu Beginn sicherlich mehr als 3.000 Euro bei gleicher Bilddiagonale auf den Tisch legen müssen.

Fernseher bekommen HDMI 2.1 QMS

Während die Spitzenmodelle alle mit vierfachem HDMI 2.1 Programm aufwarten, bleibt der B3 auch in diesem Jahr bei zwei Schnittstellen stehen. Dafür feiert mit QMS, kurz für Quick Media Switching, ein neues Feature Premiere auf LG TV-Geräten. Dahinter steckt aber keineswegs ein neuer Übertragungsstandard, sondern schlicht die Funktion zur Beseitigung des schwarzen Bildschirms zwischen dem Umschalten. Dafür müsst ihr allerdings über ein kompatibles Wiedergabegerät verfügen. Zum Zeitpunkt dieses Artikels verfügt lediglich Apple TV in der 4K Variante aus 2022 über diese Besonderheit.

LG Zero Connect Box
Die Zero Connect Box ist die kabellose Antwort auf die beliebte Anschlusslösung von Samsung.

Zero Connect-Technologie

LG Electronics stellt mit dem LG SIGNATURE OLED TV M3 den ersten Fernseher für Endkonsumenten mit Zero Connect-Technologie vor.

Revolutionäres One Wall Design

Der LG OLED TV M3 bietet Bild- und Tonqualität auf hohem Niveau und mehr Flexibilität in puncto Installation und Anschluss. Das schlanke und minimalistische One Wall Design des 97-Zoll-TVs kann dank der Zero Connect Box ohne störenden Kabelsalat seine volle Wirkung entfalten – lediglich ein Stromkabel ist für das große OLED-Display nötig. Dies sorgt für maximale Freiheit bei der Raumgestaltung und erleichtert gleichzeitig die Installation des OLED TVs.

Kabellose Video- und Audioübertragung in Echtzeit

Die Wireless-Lösung von LG nutzt modernste Technologien, um eine zuverlässige Video- und Audioübertragung auf den Bildschirm des LG OLED TV M3 zu ermöglichen. So könnt ihr Inhalte mit 4K-Auflösung bei 120 Hz und unterbrechungsfreiem Sound genießen.

Optimierter Übertragungsalgorithmus mit Zero Connect Box

Um die kabellose Übertragung der Daten von der Zero Connect Box zum Fernseher zu gewährleisten, hat LG einen Algorithmus zur Identifikation des optimalen Übertragungswegs entwickelt.

Der Algorithmus trägt auch dazu bei, Übertragungsfehler oder Unterbrechungen zu minimieren, da er Veränderungen in der unmittelbaren Umgebung – beispielsweise Bewegungen von Personen oder Tieren – erkennen und den Übertragungspfad entsprechend anpassen kann. Für maximale Signalstärke kann die Antenne der Zero Connect Box zudem leicht gedreht und geneigt werden, um sie auf den Standort des Fernsehers hin auszurichten.

Reibungslose Klangübertragung

Die Zero Connect Box integriert LG Sound Sync, eine Technologie, die es ermöglicht, den Sound des LG OLED TV M3 kabellos an kompatible LG Soundbars zu senden. Dadurch könnt ihr ein Heimkino-Erlebnis genießen, ohne euch mit Kabelgewirr zu befassen.

LG webOS23
Übersichtlicher und schneller soll webOS 23 werden.

LG passt webOS erneut an

Auch die eigene Schaltzentrale wurde in der 2023-Variante etwas umdekoriert und der Startbildschirm in diesem Zuge verschlankt. Weniger Kategorien, die auf lediglich zwei Seiten untergebracht sind, sorgen laut LG für eine verbesserte Ladeleistung der Oberfläche.

Favorisierte Apps oder Streaminganbieter können individuell organisiert und profilgebunden abgespeichert werden. Die Suchhistorie basiert jetzt auf einer Schlüsselwortempfehlung, die auf Grundlage der Spracherkennung automatisch vom System erstellt wird. Per frischem „Quick-Settings“ Menü könnt ihr zügig die meistgenutzten Bild- und Toneinstellungen anwählen.

Das Bild-in-Bild Feature erlaubt nun auch ein paralleles Abgreifen von zwei HDMI-Ausgabequellen. Zusätzlich könnt ihr die Lautstärke eures Bluetooth-Headsets jetzt separat vom Geräuschpegel der TV-Lautsprecher regeln. Zwar wird das DTS-Audioformat weiterhin nicht unterstützt, die kommenden Modelle sind aber immerhin in der Lage, das Tonsignal eines IMAX Enhanced-Streams an eine kompatible Soundbar durchzuleiten.

Panasonic @ CES 2023

MZ2000: Das OLED-Flaggschiff mit Micro Lens Technologie

Auf der diesjährigen Consumer Elektronik Show in Las Vegas hat der japanische Konzern wieder frischen Wind ins Haus und vor allem sein TV-Portfolio gebracht. Wie erwartetet knüpft das Unternehmen an die bisherige Modellbezeichnung an.

So folgt auf den LZ2000 beziehungsweise LZW2004, die deutsche Modellbezeichnung, nun eben der MZ2000 respektive MZW2004. Während die Konkurrenz von LG bei ihrem G3 offiziell nur wenig zur verbauten Technik durchsickern ließ, spielt Panasonic mit offenen Karten und nennt das Kind direkt beim Namen.

Das Zauberwort lautet auch hier: Micro Lens Array und bildet zusammen mit einem neuen Kühlsystem, dass für die Ableitung der Wärme zuständig ist, die Grundlage für eine deutlich höhere Spitzenhelligkeit. Im Vergleich zum 2022er-Modell, das bei einem auf 10 Prozent begrenztem Bildausschnitt in der Lage ist, etwa 1000 Nits in der Spitze zu leisten, kann das Panel des MZ2000 beinahe 1500 Nits aufrechterhalten.

Dieses sogenannte Master OLED Ultimate Panel macht das Gerät zu einem der bislang hellsten OLED-TVs auf dem Markt. Zur Verfügung steht euch die Technik bei den Modellgrößen 55- und 65 Zoll. Die 77-Zoll-Ausführung profitiert demnach nicht vom Helligkeitszuschuss.

MZW2004 Game Control Board
Der True Game Mode ist sogar per Calman kalibrierbar.

Erweiterte Gaming-Features

Neben HDR10 als heutiges Standard-Format werden Geräte der 2023er-Reihe auch weiter über HDR10+ Adaptive und Dolby Vision IQ verfügen. HDMI 2.1, eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz mit VRR, AMD FreeSync Premium und niedriger Latenzzeit wird euch auch künftig geboten. Zusätzlich erhalten entsprechende Modelle eine Nvidia G-Sync Kompatibilität, um Input-Lag und VRR-Einstellungen bei Anschluss an eine kompatible NVIDIA Grafikkarte eigenständig optimieren zu können.

Mit weiteren Funktionen versorgt euch der sogenannte True Game Mode. Darunter ein verbessertes HDR-Tone-Mapping bei Gaming-Inhalten. Wer gehofft hat, dass Dolby Vision nun mit bis zu 120 Hertz in 4K zur Verfügung steht, wird enttäuscht. Auch in diesem Jahr liegen weiterhin lediglich 60 Bilder an. HDMI QMS wird ebenfalls nicht unterstützt.

MZW2004 My Home Screen 8.0
Die aktuelle OS-Version wurde mit ein paar Updates bedacht.

My Home Screen 8.0: Angepasster Sound und barrierefreier

Die Aktualisierung auf Version 8 des unternehmenseigenen Betriebssystems legt die ein oder andere Verbesserung in den Ausstattungskoffer. Die nativen Dolby-Atmos-Lautsprecher unterhalb des Bildschirms bekommen ein druckvolles Upgrade in Form eines überarbeiteten Algorithmus, der speziell bei tieferen Frequenzen für einen besseren Bass-Boost sorgen soll.

Unterstützt wird das Klangbild durch drei variable Ton-Modi, die den Sound wahlweise auf eine festgelegte Stelle richten, zu einer Personengruppe verschieben oder die Pegel an einer bestimmten Stelle im Raum erhöhen.

Neben einer verbesserten myScenery-Funktion, mit der ihr den Fernseher als Bilderrahmen nutzen könnt, wurden weitere Features implementiert, die Seh- und Hörgeschädigten Personen die Nutzung des TVs zugänglicher machen. Dafür können Betroffene bei Bedarf sprachunterstützte Menüs und akustisches Feedback zum Erlernen der Tastenbelegung auf der Fernbedienung in Anspruch nehmen.

Wann kann ich den MWZ2004 erwerben und wie hoch wird der Preis? Zu den Preisen hat Panasonic bislang noch keine Angaben gemacht. Der OLED-Fernseher soll allerdings ab Herbst dieses Jahres seinen Weg auf den TV-Markt finden.

Samsung Logo

Samsung @ CES 2023

Frisches QD-Line-up angekündigt

Nachdem der südkoreanische Elektronikkonzern vergangenes Jahr nach einer langen Phase des Zögerns schließlich auf den QD-Zug aufgesprungen war, wird das Line-up für dieses Jahr um gleich zwei neue Modelle in diesem Bereich erweitert. So gesellen sich zum Vorjahresmodell S95B in Zukunft der S95C als unmittelbarer Nachfolger und der kleinere Bruder mit der Bezeichnung S90C.

Die Chancen den Platz auf dem Leuchtthron zu verteidigen stehen für den QD-OLED mehr als gut. Samsung Display ruft in diesem Bezug eine Spitzenluminanz von bis zu 2000 Nits auf und muss sich damit keinesfalls vor der Konkurrenz verstecken. Zwar sind beide Geräte nun auch mit einer AMD FreeSync Pro Zertifizierung ausgestattet, einen Dolby Vision Verzicht müsst ihr aber auch 2023 hinnehmen.

Samsung
Die neuen QD-OLEDs versprechen noch mal mehr Spitzenhelligkeit.

Wie schon beim Vorgänger setzt der TV-Hersteller weiter auf eine Bildfrequenz von bis zu 144 Hertz und bietet mit 0,1 Millisekunden passenderweise auch eine äußerst geringe Reaktionszeit dazu an. Besonders für Gamer könnten diese beiden Werte interessante Kaufargumente sein.

Befeuert werden die Fernseher vom sogenannten Neural Quantum Processor 4K mit einem neuartigen SDR auf HDR Upcaling-Feature namens Auto HDR Remastering. Als Betriebssystem kommt — wie gewohnt — Tizen zum Einsatz, das inzwischen auch in der Version 7 vorliegt. Der bereits bekannte Gaming Hub ergänzt das Angebot und bringt Spielstreaming ohne Konsole in euer Zimmer. Neben GeForce Now und der xCloud von Microsoft werden dafür auch Utomik und Amazon Luna bereitstehen.

Das 2.2.2.-Kanal-System wurde durch zwei Hochtöner erweitert und feuert in einem 4.2.2 Verbund aus seinem 70 Watt starken Lautsprechersystem. Die Smarthome-Standards Zigbee und Matter wurden ebenfalls integriert und machen einen zusätzlichen Dongle nun überflüssig.

Das sind die Neo QLED-Modelle für das kommende Jahr

Die kommenden LCD-TVs aus der Neo QLED Sparte von Samsung werden in 8K- und 4K-Auflösung erhältlich sein. Dabei besteht die Produktlinie für 2023 aus den 8K-Modellen QN900C, QN800C, QN700C und den 4K-TVs QN95C, QN90C, QN85C. High-End-Modelle werden über mehr Dimmingzonen als die Vorgänger verfügen und so den Blooming-Effekt weiter reduzieren. Insbesondere die 8K-Reihen sollen 12K-Mini-LEDs in der Hintergrundbeleuchtung mit einer Steuerung von bis zu 1300 Zonen nutzen. 2022 waren hier noch 700 Leuchtbereiche am Werk.

Samsung betonte auch die “14-Bit-Verarbeitung und KI-Upscaling” der TVs, allerdings bezieht sich dies auf den Hintergrundbeleuchtungscontroller und nicht auf das LCD-Panel, welches nach wie vor 10-Bit unterstützt. Wie bei der QD-Reihe leistet der Neural Quantum Videoprocessor” auch hier die Rechenarbeit und unterstützt bis zu 144 Hz. Ob die TVs HDMI 2.1 QMS unterstützen, wurde noch nicht bekannt gegeben.

One Connect Box: Angebot wird erweitert

Weitere Neuerung: Im Gegensatz zum S95B enthält das C-Modell jetzt auch die sinnvolle One Connect Box, die beispielsweise auch Bestandteil des QN95B und QN900B aus dem Vorjahr ist und das Kabelmanagement wesentlich vereinfacht. Den S90C wird Samsung hingegen nicht mit der One Connect Box ausliefern.

Zum Angebotsportfolio stößt außerdem eine 77-Zoll-Variante. Insgesamt stellt sich die QD-Reihe damit zwar breiter auf, kann aber in Sachen Vielfalt und Flexibilität noch nicht mit den Konkurrenzangeboten Schritt halten. Die neue Modellreihe soll noch binnen der ersten Jahreshälfte den Weg in die Verkaufsregale finden.

Samsung Philips Hue
Mit der Philips Hue App holt ihr euch die farblich passende Stimmung ins Zimmer.

Exklusiv: Philips Hue hält Einzug

Auf der CES 2023 hat der Lichttechnikspezialist Signify — ehemals Philips Lighting — die Philips Hue Sync TV-App exklusiv für Samsung-TVs angekündigt und erweitert dadurch den Einsatzrahmen der beliebten Raumleuchten von Philips. Dabei wird die Software sowohl die kommende Fernsehergeneration von Samsung unterstützen als auch mit allen Vorjahresmodellen ab dem Q60B — einschließlich der 8K-Reihe — kompatibel sein.

Bildinhalte werden durch das kostenpflichtige Programm mit den LEDs farblich passend synchronisiert. Dafür wird das Bildsignal auf dem Handy abgegriffen und daraus die Steuerung der Lichter abgeleitet. Eine externe HDMI Sync Box ist nicht mehr notwendig. Um die Schnittstelle nutzen zu können, werdet ihr allerdings mit 130 Euro zur Kasse gebeten.

TCL @ CES 2023

TCL

Zwei neue miniLED-Reihen in Aussicht

In diesem Jahr ergänzt TCL sein Portfolio um zwei neue Produktfamilien. Während die neue S-Serie Einstiegsmodelle umfasst, möchte der Hersteller mit der Q-Serie Fernseher aus der Mittel- und High-End-Klasse zu den Verbrauchern bringen.

Die neue Speerspitze bildet dabei der QM8. Im Vergleich zur 2022er-Variante verfügt dieses Modell über die fünffache Anzahl an Dimmingzonen und soll der Herstellerangabe nach die doppelte Spitzenhelligkeit aufweisen. Ergänzend dazu möchte TCL einen weiteren Bildschirm mit bis zu 3000 Nits und 5000 Dimmingzonen auf den Markt bringen.

Erschwinglicher sind der Q7 mit 120 Hertz Panel und 240 Hertz im VRR Modus bei halber vertikaler Auflösung und ohne miniLED-Hintergrundbeleuchtung. Verfügbar ist dieses Modell in den Größen von 55- bis 85-Zoll. Eine weitere Etage tiefer parkt der Q6 QLED mit seinem 60 Hertz Bildschirm ohne lokales Dimming. Halbiert ihr die Auflösung auch hier, ist die doppelte Bildschirmfrequenz möglich. In puncto Bilddiagonalen stehen euch Größen von 50 bis 75 Zoll zur Verfügung. Ob die beiden Modellreihen allerdings unverändert auch nach Europa kommen, ist zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht klar.

TCL QM850G
Der QM850G ist das Flaggschiff der frisch kreierten Modellreihe.

QD-OLED noch in diesem Jahr

Als nunmehr dritter Player — neben Samsung und Sony — kündigte TCL nun ebenfalls einen QD-Premium TV an. Der Fernseher soll noch in der zweiten Hälfte des Jahres bei den Händlern stehen  und könnte das aktuelle QD-Panel von Samsung Display im Gehäuse haben.

TCL Q750G
Der Q7 verfügt über einen Game Accelerator mit 240 Hertz Boost.

Der chinesische Hersteller sieht den Schwerpunkt seines Portfolios zwar weiterhin bei miniLEDs mit besonders großen Bildschirmen, schreibt seinem künftigen QD-OLED aber ebenfalls eine Postion im Premiumbereich zu.

Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, könnte ein kommendes Modell in 55“, 65“ und der neu hinzugekommenen 77-Zoll-Größe das Angebot ergänzen. Klar ist allerdings nicht, ob dieser Plan auch den europäischen Markt vorsieht oder sich lediglich auf den nordamerikanischen Raum bezieht.

Update 18.11.2023: Das Unternehmen hat diese Ankündigung zurückgezogen und erklärt, dass die entsprechende Passage über ein mögliches QD-Modell fälschlicherweise in die Pressemeldung aufgenommen wurde. Stattdessen konzentriert sich TCL weiterhin voll auf TV-Geräte mit Mini-LED-Technologie.

Vorerst keine weiteren 8K-Geräte für 2023 geplant

Einen ganz anderen Weg verfolgt der Elektronikkonzern im — unter den Verbrauchern — bisher wenig akzeptierten 8K-Bereich. Aufgrund schleppender Verkäufe plant das Unternehmen in diesem Jahr keine neuen 8K-Fernseher mehr von der Leine zu lassen und das Hauptaugenmerk zunächst auf die Entwicklung im UHD-Sektor zu konzentrieren. Bei uns lag diese Sparte offiziell bereits im vergangenen Jahr brach, da TCL Europe bereits zu diesem Zeitpunkt ankündigte keine entsprechenden Modelle mehr zu fertigen.

Sony @ CES 2023

Sony

Keine TV-Neuheiten, dafür mit neuer VR-Gaming Hardware auf der CES

Sony bleibt der CES dieses Jahr in puncto TV-Neuheiten fern und möchte den Trubel um die kommenden technischen Highlights lieber erst mal abwarten. Stattdessen präsentierte der japanische Konzern Neuigkeiten zur kommenden zweiten Generation von PlayStation VR. Da unser Gaming-Bereich unter anderem auch dieses Thema abdeckt, nutzen wir die Gelegenheit, um hier einzuhacken, etwas von der TV-Branche abzuschweifen und kurz in die virtuelle Realität einzutauchen.

Speziell für den Betrieb mit der PlayStation 5 entwickelt, kündigte Sony die neue Zusatzhardware im Rahmen seiner CES 2023 Pressekonferenz an. Namentlich als PlayStation VR2 bezeichnet, bringt das seit langem erwartete Virtual-Reality-Headset Features wie Eye-Tracking, eine Feedback-Funktion, dreidimensionalem Raumklang und den VR2 Sense Controller mit haptischer Rückmeldung der Trigger.

PlayStation VR 2 Headset
PlayStation VR2 soll für noch mehr Immersion sorgen.

Virtuell Reality: Großes Line-up zum Start

Um in den Genuss des immersiven Erlebnisses zu kommen, müssen Käufer durchaus tief in die Tasche greifen. Sony gibt zum Start einen Preis von rund 600 Euro an. Für 50 Euro mehr bekommt ihr die VR-Brille im Bundle mit dem inzwischen dritten Teil der Horizon-Reihe Call of the Mountain. Eine Ladestation für die beiliegenden Controller kostet noch mal 50 Euro extra.

Zum Marktstart sieht der Plan vor, weitere 30 kompatible Spieletitel anzubieten. Darunter No Man’s Sky, und Resident Evil Village. Die Veröffentlichung der Zusatzperipherie ist bereits für den 23. Februar geplant und kann ab sofort vorbestellt werden.

Quellen: 

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