Lexikon für Heimkino Enthusiasten

Da ihr bei der schieren Zahl an Fachvokabeln in der Welt der Fernseher schnell den Überblick verliert, haben wir alle wichtigen TV Fachbegriffe nach Themenbereichen alphabetisch zusammengetragen und kurz erklärt. Allen Enthusiasten und denen, die es noch werden wollen viel Spaß beim stöbern in unserem TV Lexikon.

Audio-/Video-Formate

Dolby Atmos

Dolby Atmos ist ein Soundformat, welches den Surround Sound um Höhenkanäle ergänzt. Demnach hat ein Soundsystem mit Dolby Atmos nicht nur Center-, Satellitenlautsprecher und Supwoofer, sondern auch Lautsprecher die so ausgerichtet sind, sodass sie eine Abstrahlung des Sounds von oben auf den Hörenden ermöglichen. Hierdurch wird also eine neue Soundebene ermöglicht, sodass etwa das Geräusch von Rotorblättern eines Helikopters tatsächlich von oben kommen. Außerdem ist das Signal objektbasiert, was eine dreidimensionale Koordinierung und somit eine realitätsnahe Geräuschkulisse ermöglicht. Ein Konkurrenzformat von DTS wäre z.B. DTS:X.

Dolby Vision

Dolby Vision ist ein dynamisches HDR-Format. Das heißt die Tone-Mapping Kurve kann von Szene zu Szene angepasst werden. Theoretisch sind bis zu 12 Bit Farbtiefe und ein Mastering bei maximaler Helligkeit von 10000 Nits möglich.

Dolby Vision IQ

Genau wie bei Dolby Vision auch wird die Tone Mapping Kurve dynamisch angepasst. Jedoch wird diese nun auch mittels eines Lichtsensors auf die Umgebungshelligkeit angepasst. Es gibt von der HDR10+ Alliance ein Pendant, nämlich HDR10+ Adaptive, wessen Funktionalität sehr ähnlich ist.

DTS:X

DTS:X ist das Konkurrenzformat von Dolby Atmos. Es handelt sich ebenfalls um eine Erweiterung des Surround Sounds um Höhenkanäle mit objektbasierten Geräuschen.

HDR – High Dynamic Range

Bei HDR handelt es sich um ein Format womit ein größerer Dynamik- (Kontrast-) und Farbumfang gespeichert werden kann. Es wird auch oft als Oberbegriff für die verschiedenen neueren Formate (HDR10, HDR10+, Dolby Vision) verwendet. Mehr zu HDR kannst du hier finden.

HDR10

Beim HDR-Format HDR10 können Farben mit 10 Bit Farbtiefe im Rec 2020 Farbraum gespeichert werden. Gemastert werden die HDR10 Videos auf eine maximale Helligkeit von 1000 Nits.

HDR10+

Wie bei Dolby Vision auch handelt es sich um ein dynamisches HDR Format, welches die Tone Mapping Kurve während der Wiedergabe von Inhalte anpasst. Es wird zum Beispiel von Amazon Prime unterstützt.

HDR10+ Adaptive

HDR10+ Adaptive ist der Wettbewerber zu Dolby Vision IQ. Es ist ebenfalls ein dynamisches HDR Format, welches die Umgebungshelligkeit bei der Anpassung der Tone-Mapping Kurve mitberücksichtigt.

HGiG – HDR Gaming Interest Group

HGiG soll HDR Gaming mit den gängigen Konsolen wie etwa der Playstation 5 oder der Xbox Series X ermöglichen. Es ist kein richtiger Standard wie Dolby Vision oder HDR10+, sondern ist eher eine Art Allianz zwischen Spieleentwicklern, TV- & Konsolenherstellern um eine bestmögliche HDR Performance beim Gaming ermöglichen zu können.

Da es aber kein richtiger Standard ist, gibt es keine einheitliche Vorgehensweise und die Vorstellungen der verschiedenen Hersteller können weit auseinander liegen.

HLG – Hybrid Log Gamma

Hybrid Log Gamma ist eine Vereinfachung der Übertragung und Ausstrahlung des SDR- und HDR-Signals. Beide Signale werden zu einem Signal zusammengeführt, so dass vom Live-Sender nur ein Signal ausgestrahlt werden muss. Dies reduziert die Datenmenge, die vom Sender gesendet werden muss, ohne Datenverluste zu verursachen. HLG wird hauptsächlich zur Verarbeitung von 4K-Inhalten bei 100 Hz ohne Beeinträchtigung der Bildqualität verwendet.

SDR – Standard Dynamic Range

Standard Dynamic Range sind “normale” Videos ohne HDR, also nur mit eingeschränktem Dynamik- und Farbumfang mit konventioneller Gammakurve.


Bildfehler

Artefakt

Wenn man bei TVs von Artefakten spricht handelt es sich um Bildfehler, die meist durch die Hardware oder Bildverarbeitung des Fernsehers entstehen.

Black Crush

Unter Black Crush versteht man den Verlust von Details in sehr dunklen Szenen. So sieht man zum Beispiel keine Schattierungen mehr auf dunkler Kleidung oder keine Sterne am Nachthimmel. Das Gegenteil dazu ist das sogenannte Clipping.

Banding

Das Banding ist ein Bildfehler bei dem man die unterschiedlichen Farbstufen in einem gleichmäßigen Farbverlauf sieht.

Blooming

Zum Blooming kommt es bei LCD TVs aufgrund der Hintergrundbeleuchtung. Es bezeichnet den ungewollten Schein nach außen von hellen Objekten im dunklen Bild. Manche Fernseher bekämpfen dieses Problem indem die Ränder heller Objekte herunter gedimmt werden. Dies kann dann aber zu “Reverse Blooming” führen.

Burn-In

Burn-In steht für das “Einbrennen” eines Bildes in des Panel, sodass es auch dann noch erkennbar ist wenn ein anderes Bild angezeigt wird. Heutzutage sind nur TVs mit OLED Panel davon betroffen, jedoch waren auch Plasmafernseher und Röhrenfernseher davon betroffen, sodass es keineswegs ein neues Phänomen ist.

Aktuelle OLEDs haben diverse Schutzmechanismen integriert, um Burn-In zu minimieren. Der Automatic Brightness Limiter ist einer der effektivsten Mechanismen.

Clouding

Clouding ist das Auftreten hellerer Flächen (Wolken = engl. clouds) auf einem LCD-TV, meistens an den Rändern. Die Ursache dafür ist die Hintergrundbeleuchtung und die Temperaturunterschiede.

Clipping

Beim Clipping werden Teilbereiche des Bilds deutlich zu hell angezeigt. An solchen Stellen können Details vom Betrachter nicht mehr wahrgenommen werden, da die nötigen Bildinformationen schlicht fehlen. Dieser Effekt entsteht, wenn ihr Kontrast und Helligkeit zu hoch stellt. Den umgekehrten Fall habt ihr beim Black Crush.

Dirty Screen Effect

Der Dirty Screen Effect bedeutet, dass der selbe Farbton in Teilen des Bildschirms anders aussieht. Oft liegt dies an der Hintergrundbeleuchtung beziehungsweise dem Local Dimming. Besonders störend ist das beim Sport schauen.

Judder

Judder heißt, dass Einzelbilder eines Videos verschieden lang angezeigt werden. Dies kann vor allem bei langsamen Kameraschwenks störend auffallen. Wenn zum Beispiel ein 60Hz TV ein 24Hz Video wiedergeben soll, kommt es zum 3:2 Pulldown, da 24 nicht glatt in 60 geht. Das heißt, dass die Frames abwechselnd 2/60 bzw 3/60 Sekunden angezeigt werden.

Screen-Tearing

Screen-Tearing ist ein Bildfehler, der sowohl bei Videos als auch bei Spielen auftreten kann. Es entsteht, wenn der Bildschirm und die Grafikkarte nicht ausreichend miteinander synchronisiert sind und die Bildwiederholungsrate des Fernsehers nicht ausreicht, um alle von der Grafikkarte übermittelten Frames darzustellen. Dies kann dazu führen, dass beide Bilder fragmentiert dargestellt werden. Zum Beispiel passt dann der obere Teil des Bildes nicht mit dem unteren Teil zusammen und das Gesamtergebnis wirkt abgeschnitten oder “zerrissen”.

Stutter

Unter Stutter versteht man zu lange angezeigte Einzelbilder. Dadurch stocken Bewegungen und sind nicht mehr flüssig. Der Grund hierfür kann eine zu geringe Response Time oder zu geringe Frequenz des Eingangs-Signals sein. Als Gegenmaßnahme kann man die Interpolation aktivieren.


Bildschirm-Fachbegriffe

[email protected]

Bei [email protected] handelt es sich um eine Abkürzung um zu beschreiben, dass das Panel des TVs eine native 4K Auflösung besitzt und die Bildwiederholfrequenz 120Hz beträgt. Dies sagt aber noch nichts darüber aus, ob dieses Potenzial auch beim Gaming genutzt werden kann. Dafür ist nämlich noch eine HDMI 2.1 Schnittstelle von Nöten.

Auflösung

Die Auflösung bzw. Bildauflösung ist ein Angabe, welche die Anzahl und die Anordnung der Bildpunkte eines Bildes bzw. eines Wiedergabegerätes angibt. Bei Fernsehern gibt sie also an, wie die Pixel angeordnet sind und wie viele es insgesamt gibt (native Auflösung).

Werden die Pixel gruppiert um eine niedrigere Auflösung wiederzugeben spricht man hingegen nicht mehr von einer nativen Auflösung, sondern von einer darstellbaren Auflösung. Die gängige native Auflösung bei TVs ist UHD, also 3840×2160 Pixel. Dies entspricht einem Seitenverhältnis von 16:9, was ebenfalls ein Standard für TVs ist.

Betrachtungswinkel

Der Betrachtungswinkel gibt an, wie schräg sich der Betrachter zum TV befinden kann, ohne dass es zu einer Verschlechterung der Bildqualität kommt. Die Verschlechterung kann sich durch verschiedene Faktoren manifestieren. So können z.B. Helligkeitsverlust, Black Crush, Farbverschiebung oder verwaschene Farben erkennbar sein.

Bit

Die Farbtiefe wird in Bit angegeben. 8 Bit entspricht 28 verschiedenen Stufen pro Farbkanal, bei Fernsehern wären das rot, grün und blau. Durch die Kombination von den Kanälen sind dann 28*28*28=16.777.216 Farben möglich. Ist die Farbtiefe nicht hoch genug kann es zu Banding kommen. HDR10 oder die dynamischen HDR Formate, wie Dolby Vision, arbeiten mit 10 oder gar 12 Bit Farbtiefe.

Black Frame Insertion

Die sogenannte Black Frame Insertion, kurz BFI reduziert Bewegungsunschärfe, indem zusätzliche schwarze “Leerbilder” als Zwischenbilder eingefügt werden. Das Ergebnis: Die Bewegungen wirken klarer und feiner. Da bei dieser Methode der Unschärfereduzierung nur echte, unveränderte Frames auf dem Bildschirm abgebildet werden, spielen die Bilder pro Sekunde keine Rolle — egal ob 60 oder 24. Weiterer Vorteil: Der bekannte Soap-Opera-Effekt bleibt aus. Nachteil: Das Bild wird insgesamt dunkler dargestellt und es kann bei manchen Menschen ein unerwünschter Flimmereffekt auftreten.

Direct Lit Hintergrundbeleuchtung

Hinter der Flüssigkristallschicht eines LED-LCD TVs befindet sich bei einer Direct Lit Hintergrundbeleuchtung eine LED Matrix, welche zur Beleuchtung des TVs dient. Diese Matrix-Anordnung sorgt meist für eine gleichmäßigere Ausleuchtung.

Edge Lit Hintergrundbeleuchtung

Verfügt ein LED-LCD TV über eine Edge Lit Hintergrundbeleuchtung, so bedeutet dies, dass die LCD Schicht lediglich von den Rändern aus beleuchtet wird. Dies ist günstiger, als eine zusätzliche LED Matrix Hinter der Flüssigkristallschicht zu integrieren.

Farbraum

Das menschliche Auge kann einen bestimmten Farbbereich wahrnehmen. Das farbige Licht kann hierbei eine Wellenlänge von 380nm bis 780nm betragen. Ein Wiedergabegerät wie ein TV kann meist nicht diesen gesamten Farbbereich abdecken. Daher werden verschiedene Farbräume definier, wie etwa sRGB, DCI P3 oder Rec.2020 – die einen Farbbereich angeben der prozentual vom TV abgedeckt werden kann. Je größer die Abdeckung, desto mehr Farben können auf präzise Art und Weise vom TV wiedergegeben werden.

Farbvolumen

Der Farbraum ist eine Fläche, also eine Zweidimensionale Ebene mit X und Y Koordinaten, welche die einzelnen RGB Farben widerspiegeln. Beim Farbvolumen wird die Helligkeit bzw. Luminanz der wiederzugebenden Farben noch mit einbezogen, was vor allem für HDR Material nicht zu vernachlässigen ist, da dieses wesentlich heller wiedergegeben wird.

Gamut

Der Gamut ist die Menge aller Farben, beziehungsweise Farbtöne, die ein Gerät darstellen kann. Für HDR-Material braucht ein TV einen weiten Gamut (engl.: wide color gamut). Der deutsche Begriff hierfür wäre Farbraumabdeckung.

Hertz

Das Hertz (Hz) ist die abgeleitete SI-Einheit für die Frequenz mit 1Hz=1/s . Bei Fernsehern geht es meist um die Bildwiederholfrequenz, also wieviele verschiedene Bilder ein Fernseher pro Sekunde anzeigen kann. Dies ist meist ein fixer Wert, ansonsten spricht man von einer VRR.

Input Lag

Unter dem Input Lag (Eingangsverzögerung) versteht man die Zeit (Latenz) die ein TV oder Monitor braucht, bis er das eingespeiste Signal auf dem Bildschirm anzeigt. Ein geringer Input Lag ist vor allem bei Videospielen wichtig. Input Lags von unter 20ms sind gut und fallen den meisten Nutzern nicht mehr auf.

Interpolation – Zwischenbildberechnung

Da die meisten Signale beim Fernseher mit 30 oder weniger Bildern pro Sekunde ankommen und ein Fernseher eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120Hz hat, kann der TV Zwischenbilder berechnen. Dadurch sieht das Bild flüssiger aus. Es kann aber auch schnell ein Soap Opera Effekt entstehen.

IPS – In Plane Switching

Kurz für In Plane Switching, was eine Unterart der LCD-Panels ist. Die Vorteile von IPS sind die schnelle Response Time und die gleichbleibende Bildqualität unter schrägeren Betrachtungswinkeln. Dafür ist das Schwarz nicht so tief und der Kontrast nicht ganz so hoch wie bei anderen Bauweisen.

Kontrast

Durch den Kontrast wird das Verhältnis des dunkelsten Schwarz und dem hellsten Weiß, das von einem TV wiedergegeben werden kann, beschrieben.

LCD

Ein “Liquid Crystal Display” (LCD) ist eine Flüssigkristallanzeige, beziehungsweise eine Art von Bildschirm, bei der das Licht der Hintergrundbeleuchtung durch eine Flüssigkristallschicht polarisiert wird.

Motion Handling

Unter Motion Handling versteht man alles, was damit zusammenhängt, bewegte Bilder darzustellen.

Nit

Das Nit ist die SI Einheit für die Leuchtdichte: 1 nit = 1 cd/m2 also wieviel Lichtstärke pro Fläche abgegeben wird. Die durchschnittliche und die maximale Leuchtdichte sind die besten Vergleichszahlen für die “Helligkeit” von Bildschirmen.

OLED

Das Akronym OLED steht für “organic light emitting Diode”, also organische Leuchtdiode. Der Vorteil bei dieser Displaytechnologie ist, dass die organischen LEDs selbstleuchtend (Elektrolumineszenz) sind und somit keine Hintergrundbeleuchtung wie bei LED-LCD TVs benötigt wird.

Sie können einen nahezu perfekten Kontrast von unendlich:1 erzeugen und sind äußerst Blickwinkelstabil.

Pixel

Ein Pixel ist das kleinste Bildelement eines TVs. Es kann einen Farb- und einen Helligkeitswert wiedergeben und ist in einem Raster mit vielen anderen Pixeln angeordnet, welche in ihrer Gesamtheit das Bild darstellen. Über die Auflösung wird die Anzahl und die Anordnung der Pixel ausgedrückt.

Bei Kameras ist ein Pixel das kleinste Aufnahmeelement.

Pixeldichte

Die Pixeldichte in Pixel per Inch (ppi) gibt an, wie viele Pixel sich in einem Quadratzoll (~6,45cm²) befinden. Sie kann durch die Auflösung und die Größe des Displays berechnet werden und gibt die Detailgenauigkeit eines Displays an.

Bei großen Fernsehern mit gleichbleibender Auflösung ist die Pixeldichte kleiner, weswegen hier Unschärfen sichtbar sein können, wenn sich der Betrachter zu nah vor dem TV befindet.

Response Time

Die Response Time ist die Zeit, welche ein Pixel braucht, um seine Farbe zu ändern. Meistens wird die Zeit gemessen, die ein Pixel braucht, um zu 80% von einer der Grundfarben (RGB) zu einer anderen zu wechseln. Die Größe ist mit die Wichtigste, wenn es ums Motion Handling geht, da eine zu hohe Response Time sichtbaren Motion Blur erzeugt.

Tone Mapping

Tone Mapping ist grob gefasst eine Art Übersetzung vom Kontrast und der Helligkeit von aufgenommenen Inhalten (Filmen & Fotos) bezogen auf den Helligkeits- und Kontrastumfang des Anzeigegerätes.

VA – Vertical Alignment

Die Abkürzung VA steht für Vertical Alignment, was eine spezielle Art von LCD-Panel ist. Vorteile von VA-Displays sind ein hoher Kontrast und gute Schwarzwerte. Ein Nachteil ist der eingeschränkte Betrachtungswinkel.

VESA

Die Abkürzung VESA wird für den von der namensgebenden Video Electronics Standards Association definierten Standard ( Flat Display Mounting Interface (FDMI)) für die Befestigung von Wandhalterungen verwendet. Die beiden Zahlen (z.B.: 600 x 400) stehen für den horizontalen und vertikalen Lochabstand der Gewinde.


Funktionen & Features

ABL – Automatic Brightness Limiter

Ein ABL ist eine Art Schutzmechanismus der z.B. in OLEDs zum Einsatz kommt, um die organischen LEDs vor dem überhitzen zu bewahren. Großflächig helle Bildinhalte werden hierzu abgedunkelt.

ALLM – Auto Low Latency Mode

Durch einen Auto Low Latency Mode erkennt der TV eine angeschlossene Konsole neuerer Bauart eigenständig und wechselt automatisch in den Spielemodus um den Input Lag so gering wie möglich zu halten.

Calman – AutoCal & Calman Ready

Wenn ein TV über AutoCal verfügt heißt dies, dass das die Farben und Helligkeitsstufen des Displays mit der Calman Software von Portrait Displays und einem kompatiblen Messinstrument (Colorimeter) weitestgehend automatisiert kalibriert werden kann.

Die Bezeichnung Calman Ready bezeichnet die selbe Funktion.

Dithering

Das Dithering ist ein Verfahren, mit dem ein Fernseher Farben simuliert, die er eigentlich nicht darstellen kann. Es wird angewendet damit 8 Bit Fernseher auch eine Farbtiefe von 10 Bits darstellen können.

Edge Lit Local Dimming

Besitzt ein LED-LCD TV eine Edge Lit Hintergrundbeleuchtung, bei welcher die LEDs im Rahmen gruppiert und individuell gedimmt werden können, wird von Edge Lit Local Dimming gesprochen.

FRC – Frame Rate Control

Die Frame Rate Control ist eine Art des Ditherings. Bei der FRC wird durch den schnellen (hochfrequenten) Wechsel von zwei Farbwerten der dazwischen liegende Farbwert simuliert.

Full Array Local Dimming

Full Array Local Dimming ist die Kombination von einer Direct Lit Hintergrundbeleuchtung bei LED-LCD TVs, wessen LEDs in Zonen gruppiert sind, die individuell angesteuert und gedimmt werden können.

HDMI

HDMI ist ein Akronym für High Definition Multimedia Interface und ist eine Schnittstellenart zur Übertragung von Multimediainhalten.

Lineares Fernsehen

Der Begriff Lineares Fernsehen beschreibt die traditionellen Fernsehsender, welche sequentiell ihr Programm ausstrahlen. Diesen kann beispielsweise über Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S) oder Antenne (DVB-T) empfangen werden.

Local Dimming

Local Dimming ist eine Funktion, die bei LCD-TVs mit LED Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommen kann um zum einen den Kontrast zu verbessern und Blooming zu minimieren.

Hierzu werden die LEDs der Hintergrundbeleuchtung in Zonen gruppiert die unabhängig voneinander gedimmt werden können. Diese Funktion ist sowohl bei TVs mit Edge Lit Hintergrundbeleuchtung, als auch mit Direct Lit Hintergrundbeleuchtung nutzbar.

PVR – Personal Video Recorder

Die Abkürzung PVR steht für Personal Video Recorder und wird für die Funktion verwendet, dass ein Fernseher Sendungen selbst auf ein per USB verbundenes Massenspeicher-Medium (Festplatte, USB-Stick, etc) aufzeichnen kann. Manchmal wird auch der Begriff “PVR ready” verwendet, da man ja noch eine Festplatte braucht.

Twin Tuner

Wenn ein TV über einen Twin Tuner verfügt hat er zwei DVB-T/C/S-Tuner, oder auch Triple Tuner, integriert. Hierdurch lassen sich zwei separate TV Signale gleichzeitig empfangen. Dies ist nur bei linearem Fernsehen von belangen, wenn man gleichzeitig einen Fernsehsender schauen möchte und ein anderes Programm aufzeichnen möchte. Wenn ein TV dieses Feature nicht besitzt, wird von einem Single Tuner gesprochen.

Triple Tuner – DVB-T/C/S-Tuner

Ein Triple Tuner sagt im Gegensatz zum Twin Tuner nicht aus, dass der TV über drei separate Tuner verfügt, sondern dass er über drei verschiedene Quellen TV- und Radiosender empfangen kann. DVB-T steht hierbei für den Antennenempfang, DVB-C für Kabel und DVB-S für Satellit. Er dient also zum Empfang von linearem Fernsehen.

VRR – Variable Refresh Rate

Wenn ein Fernseher eine VRR (deutsch: Variable Bildwiederholrate) unterstützt, dann kann er die Frequenz an die der Grafikkarte anpassen. Im Idealfall gibt die Grafikkarte so viele fps (Bilder pro Sekunde) aus, wie sie kann. Stellt der TV dann alle Bilder genauso dar, kommt es nicht zum Tearing.

Dies ist eine HDMI 2.1 Spezifikation, die vor Allem fürs Gaming verwendet wird. Bei der Wiedergabe von Serien und Filmen ist diese Funktion vernachlässigbar.

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